queerness kommt endültig im Mainstream-Pop an

06. Mrz 2016

Nach längerer Pause gibt es inunserem Blog den kommenden Tagen wieder mal ein paar Lebenszeichen… denn: queere Popmusik ist so virulent und lebendig wie selten zuvor. Hierfür liefern wir ein paar Beispiele. Los geht’s heute mit YEARS & YEARS:

Der Künstler selbst sagt zu diesem Video:

“In den meisten Pop Videos sehen wir eine Frau und einen Mann in einer Romanze und das ist toll, weil ich Romantik liebe. Aber wir müssen auch sehen, dass es viele verschiedene Sexualitäten und Identitäten gibt, die es auch verdient haben, in einem glamourösen Pop Video aufzutauchen. (…)

Ich wollte schon lange mit meiner queeren Familie ein Video machen und “Desire” fühlte sich dafür richtig an. Ich wollte, dass das Video sich sexy anfühlt. Jeder hat eine andere Definition dafür, was sexy ist, warum also bekommen wir immer wieder nur eine Version von sexy gezeigt? Gibt es ein Regelwerk für Männer und Frauen, dass festlegt, was sich sexy anfühlt oder sexy ist? Für mich, wer auch immer es ist, zwei Frauen, zwei Männer, eine Gruppe von gender-queeren Menschen, es ist alles gut. (…)

Ich wollte dieses Video machen, um mich selbst als sexuellen Charakter darzustellen, ich wollte es, weil ich meine Sexualität nicht mehr verstecken oder beschränken will, ich möchte Videos und Lieder und Kunst machen, die alle Arten von Sexualität und queerer Identität feiern.”

– Quelle: http://www.tonspion.de/neues/neueste/6284838#sthash.LHr7WQiJ.dpuf

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